12 Minuten Handball reichen nicht aus! 

Mettman Sport F2 : Cronenberger TG 1 24:12 (15:7)

Mit viel Zuversicht und Motivation traten die Cronenberger Frauen zum ersten Saisonspiel in Mettmann an. Das Team hatte sich vorgenommen die Saison mit Zwei Punkten auf der Haben Seite zu beginnen. Mit dem Anpfiff waren schon die ersten Minuten anders als wie man sich das vorgenommen hatte, schnell geriet man in den ersten 5 Minuten mit 4:1 in Rückstand. Abstimmungsfehler und unkonzentriert es Agieren sorgten dafür das der Gastgeber den besseren Start hatte. Davon unbeeindruckt, spielten die CTG-Frauen weiter, erhöhten noch das Tempo und setzten den Gastgeber unter Druck, womit sie Erfolg hatten.

 

Tor um Tor wurde aufgeholt und die Deckung agierte sicherer, so dass die Cronenbergerinnen nach 13 min das erste Mal in Führung gingen. Das sollte es dann auch erst mal gewesen sein, nach der 6:7 Führung verließen die Südhöhen Frauen den Pfad des Erfolgs und agierten nicht mehr, sondern reagierten nur noch. Nach dem Ausgleich des Gastgebers zum 7:7 stellten sie das Handballspielen wieder ein, spielten verkrampft und ängstlich. Das lag sicherlich nicht daran das der Gastgeber so stark war, sondern eher daran das die Abschlussquote der CTGlerinnensich fast auf null reduzierte. So ging es dann in die Halbzeit mit einem Rückstand von 8 Toren!
In der zweiten Halbzeit wollten sich die Cronenbergerinnen neu ordnen, um noch mal das Spiel am Ende doch für sich zu entscheiden. Nicht zuletzt war es die mangelhafte Abschlussquote und 4 Verworfene 7m, die dafür sorgten, dass die CTG-Frauen immer weiter in Rückstand gerieten, so dass es am Ende 24:12 für den Gastgeber stand.


Nachdem wir uns dann mit der Niederlage anfreunden mussten stellte das Trainer Team fest, das bei Mettmann, eine nicht spielberechtigte Spielerin auf den Spielbericht stand und legten auch Protest ein. Jetzt bleibt es abzuwarten wie entschieden wird.


Fazit: Die Frage, mit der sich der Trainerstab schon seit längerem beschäftigt ist, wie wird die Mannschaft die taktischen so wie spielerischen Veränderungen umsetzen können. Die Vorbereitung auf die Saison war durchwachsen, da man nie auf den gesamten Kader zurückgreifen konnte. Der August mit Spielen und Turnieren an den Wochenenden, zeigte das die Mannschaft auf einen guten Weg ist. Jetzt geht es um die Umsetzung. Ein großes Hindernis dabei sind leider die Trainingszeiten, in den Letzten drei Wochen konnte nur dreimal in einer Halle trainiert werden, da die Hallen ständig anderweitig belegt waren. Zum Erfolg gehören eben auch Kontinuität im Training und nicht wie Nomaden alle zwei Wochen nach einer Halle zu suchen wo man Trainieren kann. 


Es Spielten: J. Andersch, S. Behling , J. Bick, L. Hahn, M. Krey, L. Lobue, A. Lobue, A-K, Pfeiffer, V. Rukover, L-M. Walz, L. Wohlers, N. Wohlers, Y. Siebel, D. Semrau

 

(Mutlu Yurtseven 16.09.2014)