23/01/2010 Ein rabenschwarzer Tag

Eigentlich wollten wir ENDLICH wieder einen Sieg feiern, aber an diesem Tag sollte es uns nicht gelingen. Es begann bereits schlecht, und zwar haben viele Spielerinnen – meist krankheitsbedingt - absagen müssen. Plötzlich stand nur noch eine (von fünf!) Halbspielerin zur Verfügung. Wie gut, dass wir noch eine Mitspielerin vom Krankenbett reanimieren konnten!!! Die Lücken waren aber vorne und v.a. hinten unübersehbar.

 

Wir fanden nur allmählich ins Spiel gegen die Mannschaft aus Frechen und liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Besonders ärgerlich war, dass die Tore der Gastgeberinnen fast ausschließlich aus schnellen Situationen, also aus Tempogegenstößen und der schnellen Mitte fielen. Irgendwie gelang es uns nicht schnell genug umzuschalten. Aus dem gebundenen Spiel heraus hingegen war das Team aus Frechen zu kontrollieren.

Wir hatten uns im Training gut auf die offensive 5:1 Abwehr, die viele Teams in unserer Liga spielen, eingestellt und konnten oft nur durch Fouls gestoppt werden, die uns 7m einbrachten. Nach jedem Tor folgte dann aber wieder der schnelle Angriff der Gastgeberinnen und die Mühe war umsonst. Beim Stande von 16:9 gingen wir in die Halbzeit.

Nach der Pause lief es zwar teilweise besser aber noch längst nicht rund. Haben wir zu viele Spiele unserer Nationalmannschaft bei der Handball EM geschaut? Den Rückstand konnten wir jedenfalls während der gesamten Spielzeit nicht nennenswert minimieren. Am Ende gewann Frechen die Partie mit eben diesen 7 Toren Vorsprung (29:22).

Damit ist auch unser tolles Torverhältnis dahin und wir befinden uns im Keller der Tabelle. Am nächsten Samstag spielen wir zu Hause gegen den Tabellennachbarn aus Bergneustadt und brauchen dringend einen Sieg. Hoffentlich können wir den Heimvorteil mit vielen anfeuernden Fans nutzen!

(Miriam Kannen)

 

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